Willkommen auf der Website der Gemeinde Russikon



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen
  • Druck Version
  • PDF

Steuerfuss bleibt bei 113 Prozent - Gemeinderatsbericht

Der Voranschlag 2018 sieht bei einem Aufwand von CHF 24'446'500.00 und einem Ertrag von CHF 24'223'500.00 einen Aufwandüberschuss von CHF 223'000.00 vor. Darin enthalten sind zu­sätzlichen Abschreibungen im Betrage von CHF 14'000.00 im Bereich Liegenschaften. Der Voran­schlag basiert auf einem Steuerfuss von 113 Prozent.
 
Im Voranschlag für das Jahr 2018 wird bei den Steuererträgen mit einem Wachstum von 1,9 Pro­zent gegenüber dem Jahr 2017 gerechnet. Für die Grundsteuern werden mit CHF 950'000.00 deut­lich höhere Einnahmen als im Vorjahr 2017 er­wartet und der zugesicherte Finanzausgleich von CHF 4'018'000.00 fällt höher aus. Dies zusätzli­chen Erträge haben nicht die Kraft, die Kostenzu­nahme in verschiedenen Bereichen der Gemeinde vollständig zu kompensieren. Besonders die Be­reiche Gesundheit und Bildung belasten den Ge­meindehaushalt nach wie vor stark.
Die geplanten Investitionen im steuerfinanzierten Bereich belaufen sich für das Jahr 2018 auf CHF 170'000.00. Dabei bildet die Planung der Sanierung des Tobelbachs in Gündisau mit CHF 100'000.00 einen Schwerpunkt. Die gesamten Investitionen für die Planphase 2017-2021 belaufen sich auf rund CHF 9,6 Mio. In dieser Planung ist die die Projektierung und der Bau einer Doppelturnhalle nicht enthalten.
An der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2016 beantragten die Stimmberechtigten die Auf­nahme von CHF 900'000.00 für die Projektierung einer Doppelturnhalle. Aufgrund der Erkenntnisse der "Eckhaus-Studie" wurde das Projekt nicht weiter verfolgt. Die Studie – welche zum Ziel hatte, den Belegungsgrad der gemeindeeigenen Liegenschaften zu erhöhen – zeigt, dass der Be­darf für eine Doppelturnhalle für die Schule Russikon nicht gegeben ist. Die vorhandenen Räume und Hallen sind für den Schulbetrieb ausreichend.
Im gebührenfinanzierten Bereich sind es vor allem die Beiträge an die Sanierung der Kläranlage Fehraltorf-Russikon, die in der Planphase 2017-2021 ins Gewicht fallen. Hier sollen die Biologie ausgebaut und die Stufe Elimination von Mikro­verunreinigungen neu gebaut werden. Man rech­net für dieses Projekt mit Gesamtkosten von rund CHF 36 Mio. exkl. Mehrwertsteuer. Der Anteil der Gemeinde Russikon an diesen Bauten beträgt knapp CHF 9,5 Mio. Von den Subventionen für dieses Projekt entfallen auf Russikon rund CHF 1,5 Mio. Dieses Projekt wird den Stimmberechtigten an der Urne zur Annahme empfohlen. Russikon hat bereits im Jahr 2013 die Abwasser-Gebühren entsprechend erhöht. Eine erneute Anpassung ist nicht notwendig. Der Selbstfinanzierungsgrad über alle Bereiche (steuer- und gebührenfinanzierte Bereiche) beträgt für die Planphase 2017-2021 40 Prozent.

Neue Gebührenverordnung für die Gemeinde Russikon
Mit der Totalrevision des Gemeindegesetzes wird per 1. Januar 2018 die kantonale Verordnung über die Gebühren der Gemeindebehörden (VOGG) aufgehoben. Damit fehlt ab diesem Zeitpunkt für einen Teil der kommunalen Gebühren eine genü­gende Rechtsgrundlage. Die Gemeinden müssen eigene Rechtsgrundlagen schaffen, damit sie rechtsgültige Gebühren erheben dürfen.
Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2017 der neuen Ge­bührenverordnung, welche ab dem 1. Januar 2018 gelten soll, zuzustimmen. Der Gemeinderat wird bei Annahme der Vorlage den im Entwurf aufliegenden Gebührentarif erlassen.
Gebühren sind öffentliche Abgaben. Sie müssen von Privaten für bestimmte Leistungen der Verwaltung bezahlt werden und dürfen höchstens kostendeckend sein. Gewinne darf die Gemeinde durch das Erheben von Gebühren nicht erwirt­schaften. Gebühren unter dem Kostendeckungs­prinzip werden dort erhoben, wo die Gemeinde mit der Leistung gleichzeitig andere wichtige öf­fentliche Aufgaben erfüllt (z.B. mit der Bibliothek einen Bildungsauftrag, sodass die Ausleihgebüh­ren nicht kostendeckend sein müssen).
Für die Gebühren in den Bereichen Abfallwesen, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung be­stehen bereits genügend gesetzliche Grundlagen. Diese bleiben unverändert in Kraft.

Revision der Statuten des Zweckverbands ARA Fehraltorf-Russikon
Die Politischen Gemeinden Fehraltorf und Rus­sikon bilden unter dem Namen "Abwasserreinigungsanlage (ARA) Fehraltorf-Russikon" einen Zweckverband nach den Bestimmungen des Gemeindegesetzes. Der Verband betreibt und unterhält in Fehraltorf eine Abwasserreinigungsanlage für die Verbandsgemeinden, eine Fernheizanlage auf dem Areal der ARA Fehraltorf-Russikon und eine Regionale Kadaver-Annahmestelle (REKAS). Der Wärmeverbund und die REKAS bilden jeweils eine besondere Abteilung des Verbandes. Die aktuellen Zweckverbandsstatuten stammen aus dem Jahr 2009.
Das neue Gemeindegesetz des Kantons Zürich und die dazugehörende Verordnung erfordern eine Totalrevision der Zweckverbandsstatuten. Der Verbandsvorstand hat dies zum Anlass genommen, um die Statuten zu überprüfen. Im Fokus der geplanten Revision stehen Anpassungen an das übergeordnete Recht, insbesondere an das neue Gemeindegesetz. Daneben sollen die Finanzkompetenzen sowie die Erweiterung der Aufgaben- und Kompetenzdelegation, um die Milizfähigkeit der Behörde zu erhalten, bereinigt werden.
Die Statuten erfüllen die Vorgaben des neuen Gemeindegesetzes und ermöglichen eine zweck­mässige Organisation des Zweckverbandes. Über die neuen Statuten wird an der Gemeindever­sammlung vom 4. Dezember 2017 abgestimmt.

Auflösung Zweckverband Abwasserverband Bläsimüli – neuer Zusammenarbeitsvertrag
Ebenfalls aufgrund des neuen Gemeindegesetzes wurden die Statuten des Zweckverbands Abwasserverband Bläsimüli geprüft und eine vereinfachte Organisationsform gefunden. Grundsätzlich soll die Organisation in Wildberg/Russikon erhalten bleiben. Eine einfache Form der Zusammenarbeit, in welcher die bisherige betriebliche Organisationsform praktisch übernommen werden kann, ist eine Regelung mittels Zusammenarbeitsvertrag. Über die Auflösung des Zweckverbands und die Zustimmung zum Zusammenarbeitsvertrag wird an der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2017 entschieden. Die Gemeinden Russikon und Wildberg bilden mit der neuen Regelegung eine einfache öffentlich-rechtliche Gesellschaft zum Betrieb der gemeinsamen Abwasseranlage in der Bläsimühle.

Zudem hat der Gemeinderat…

  • den Voranschlag 2018 des Abwasserverbands Bläsimühle mit einem Aufwandüberschuss von CHF 309'900.00 (Anteil Russikon 58 Prozent CHF 179'700.00) genehmigt;
  • die Bauabrechnung für die Sanierung verschiedener Kanalisationsabschnitte im Bereich der Madetswilerstrasse mit Gesamtkosten von CHF 80‘402.75 inkl. MwSt. und einer Kreditüberschreitung von CHF 402.75 inkl. MwSt. genehmigt;
  • zum kantonalen Projekt zur Erstellung der Fussgängerschutzinsel bei der Einmündung Rebenweg in die Sennhofstrasse zustimmend Stellung genommen. Das Projekt wurde durch das kantonale Tiefbauamt in Absprache mit der Gemeinde und der Schule Russikon erstellt. Die Projektkosten belaufen sich gemäss Voranschlag auf total CHF 310'000.00 und werden durch den Kanton Zürich getragen;
  • für die Anschaffung eines Wave-Unkrautvernichtungsgerätes einen Kredit von CHF 16'500.00 inkl. MwSt. bewilligt. Diese Kosten sind im Voranschlag 2017 nicht berücksichtigt;
  • für die Erarbeitung des Konzepts für die Trinkwasserversorgung in Notlagen der Bevölkerung der Gemeinde Russikon zu Lasten der Laufenden Rechnung 2018 einen Kredit von CHF 14'040.00 inkl. MwSt. bewilligt.


Datum der Neuigkeit 1. Nov. 2017
Sitemap - Alles im Überblick

© GEMEINDE Russikon 2017