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Revidierte Bau- und Zonenordnung ist in Kraft | Der Gemeinderat berichtet

ms. Im September 2018 wurden die teilrevidierte Richtplanung und die teilrevidierte Nutzungsplanung von der Gemeindeversammlung genehmigt. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat am 1. April 2019 der Teilrevisionen zugestimmt. Einzelne Bestimmungen wurden nicht bewilligt bzw. können nicht aufgenommen werden.

Mit der revidierten Richt- und Nutzungsplanung wird in massvoller Weise auf die in den letzten Jahren neu aufgetretenen Fragestellungen und neuen Vorgaben eingegangen. Die Anpassungen sind durchwegs geringfügig, können aber die qualitative Entwicklung der Gemeinde wirksam unterstützen. Die Gemeinde Russikon verfügt wie­der über eine aufdatierte Ortsplanung, welche die Änderungen des Planungs- und Baugesetzes PBG sowie die Gesamtrevision des kantonalen Richt­plans berücksichtigt.

Die punktuellen Aufzonungen und erhöhten Über­bauungsmöglichkeiten führen nur zu einer margi­nalen Erhöhung der bestehenden Kapazitäten. Die Gemeinde strebt eine moderate Bevölkerungs­entwicklung von jährlich rund einem Prozent an. Mit diesem Wachstum kann auch die Infrastruktur­planung Schritt halten. Die bauliche Entwicklung soll auf den heutigen Baulandreserven und mittels Verdichtung in bereits bebauten Gebieten statt­finden. Bis im Jahr 2040 wird mit 5'000 Einwohner gerechnet.

Im Rahmen der kantonalen Genehmigung wurden bei der Nutzungsplanung eine Ergänzung bezüg­lich Wohnen in der Industrie- und Gewerbezone nicht genehmigt. Ebenso die Einzonung Rumlikon Unterdorf und die ent­sprechende Perimetererweiterung im Kernzonenplan Rumlikon. Bei der Richtplanung wurde u.a. die Aufhebung der Sammelstrassen innerhalb des Siedlungsgebiets nicht bewilligt. Es gelten stattdessen weiterhin die festge­legten Sammelstrassen.

Die kantonalen Verfügungen und die dazugehöri­gen Festsetzungsakten wurden am 5. April 2019 publiziert. Während der 30-tägigen Auflagefrist ging kein Rekurs gegen die kommunale Richt- und Nutzungsplanung ein. Sie ist somit rechtskräftig und per 24. Mai 2019 in Kraft getreten. Die Unterlagen sind auf der Website www.russikon.ch einsehbar.

Petition "umgehende Stilllegung der 5G-An­tenne in Russikon"

Die 5G-Thematik ist in aller Munde. Angekommen ist 5G auch in Russikon. Die Aufrüstung einer be­stehenden Mobilfunk-Antennenanlage mit der neuen 5G-Technologie auf einem Hochspan­nungsmast wurde durch die Baudirektion des Kantons Zürich bewilligt. Im April 2019 erfolgte die Inbetriebnahme. Die Reaktionen aus der Be­völkerung liessen nicht lange auf sich warten. Be­reits spüren einige nahe AnwohnerInnen diese Strahlen stark. Sie haben beim Gemeinderat eine entsprechende Petition zur umgehenden Stillle­gung der 5G-Antenne und Zurücksetzung des Funktionsnetzes eingereicht. Der Gemeinderat unterstützt die Petition aus der Bevölkerung und hat diese an den Regierungsrat bzw. die Baudi­rektion des Kantons Zürich weitergeleitet. Der Gemeinderat erwartet die rasche Erledigung die­ser Angelegenheit im Sinne der betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner.

Auflösung einfache Gesellschaft Kompostier­anlage Fehraltorf

Seit 1992 besteht zwischen mehreren Gemeinden ein Vertrag über die Trägerschaft der Regionalen Kompostieranlage Fehraltorf als einfache Gesell­schaft. Die Anlage wird von Christian Gerber, In­haber der Firma Gerber Gemüsebau, betrieben. Durch den Austritt der Gemeinde Pfäffikon und aufgrund des neuen Gemeindegesetzes wurden die Organisation und die Zusammenarbeit geprüft. Dabei hat sich gezeigt, dass durch eine Auflösung der einfachen Gesellschaft und den Abschluss eines Vertrags direkt zwischen der Gemeinde Russikon und der Einzelunternehmung Gerber Gemüsebau eine effizientere, kostengünstigere und flexiblere Zusammenarbeit bzw. Aufgabener­füllung der Kompostierung erreicht werden kann.

Über die Auflösung der Vereinbarung der einfa­chen Gesellschaft Regionale Kompostieranlage Fehraltorf wird an der Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2019 abgestimmt.

Anpassung Ferienregelung für das Gemeinde­personal

Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat den Ferienanspruch für das Staatspersonal per 1. Ja­nuar 2020 auf fünf Wochen erhöht. Da sich der Ferienanspruch des Gemeindepersonals nach dem kantonalen Recht richtet, gilt dieser auch für die Mitarbeitenden der Gemeinde Russikon. Seitens des Gemeindepersonals sind aufgrund des neuen Ferienanspruchs keine zusätzlichen Stellen bzw. Pensenerhöhungen vorgesehen.

Berücksichtigt werden müssen im Budget 2020 allerdings die Mehrkosten für das vom Kanton angestellte schulische Personal. Gemäss Informa­tion des Volksschulamtes ist mit zusätzlichen Lohnkosten im Bereich Bildung von ca. 2,7 Prozent zur rechnen. Die Mehrkosten sind als Gebundene Ausgabe im Budget zu berücksichtigen.

Zudem hat der Gemeinderat…

  • das Bürgerrechtsgesuch von Sandra Rückewold, deutsche Staatsangehörige, ge­prüft. Der Gemeinderat beantragt der Gemein­deversammlung vom 2. Dezember 2019 die Aufnahme ins Gemeindebürgerrecht von Russikon;

  • Richtlinien für das Budget 2020 genehmigt und gleichzeitig fürs nächste Jahr den Zinssatz für interne Verrechnungen sowie für die Verrech­nung von Zinsen im Kontokorrent mit der Evang.-ref. Kirchgemeinde Russikon auf 0 Pro­zent festgelegt;

  • für die Rechtsauskunftsstelle Zürcher Oberland für die Jahre 2020 bis 2023 wiederum einen Betrag von jährlich CHF 3'416.00 bewilligt;

  • der dezentralen Drogenhilfe der Stiftung Netz­werk für die Jahre 2020 bis 2023 weiterhin ei­nen jährlichen Beitrag von CHF 0.70 pro Ein­wohner bzw. CHF 3'048.50 bewilligt;

  • im Rahmen der Vernehmlassung zur den Fusi­onsabsichten der Spitäler Uster und Wetzikon Stellung genommen. Die Vorlage zur Fusion der beiden Spitäler wird unterstützt;

  • den Mietvertrag mit der Credit Suisse Anlage­stiftung für die Räumlichkeiten der Bibliothek an der Madetswilerstrasse 2, Russikon, geneh­mig. Der jährliche Nettomietzins beträgt ab dem 1. August 2019 CHF 60‘000.00. Die Ne­benkosten belaufen sich auf ca. CHF 8‘520.00 pro Jahr. Die Mietdauer ist befristet und endet am 31. Juli 2024.



Datum der Neuigkeit 6. Juni 2019
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