Der Gemeinderat berichtet | Klassenassistenz soll definitiv eingeführt werden

ms. Seit Beginn des Schuljahrs 2017/2018 läuft an der Schule Russikon eine erfolgreiche Versuchsphase für Schulassistenzen. An der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2019 wird über die definitive Einführung an der Schule Russikon abgestimmt. Die jährlich wiederkehrenden Kosten betragen CHF 90'000.00.

Die Schule Russikon führte im Schuljahr 2012/13 die Klassenassistenz in Form von Zivildienstleis­tenden ein. Auf Beginn des Schuljahres 2017/18 startete ergänzend eine zweijährige Versuchsphase von Klassenassistenz in Form von Schulassistenzen. Mit dem Versuch soll aufgezeigt werden, inwiefern sich die Schulassistenz auf die Unterstüt­zung und Entlastung der Lehrpersonen und damit auf die Unterrichtsqualität an der Schule Russikon auswirkt.

Die Schulassistenzen werden sowohl im Unterricht zur Unterstützung einzelner Kinder, wie auch der ganzen Klassen vom Kindergarten bis in die Sekundarstufe eingesetzt. Vereinzelt erfolgten die Einsätze als Begleitung von Exkursionen oder Waldtagen, Unterstützung in den Tagesstrukturen und für die Hausaufgaben­hilfe. Zudem können der Schulassistenz auch an­dere Aufgaben übertragen werden, wie z.B. Be­treuungshilfe im Kindergarten oder Begleitung bei Reintegrationen externer Sonderschüler.

Die Schulassistenzen setzen die ihnen zugeteilten Aufgaben mehrheitlich und mit grosser Wirksam­keit für Klasse und Kinder um. Die Entlastung und die Unterstützung im Umgang mit im Lern- oder Sozialverhalten auffälligen Schülern sind für die Lehrpersonen spürbar. Die weitere Ansprechper­son ermöglicht es den Lehrpersonen, individueller auf einzelne Schüler einzugehen und auch Unterrichtsformen umzusetzen, welche sonst nicht mög­lich wären. So hat der Einsatz von Schulassistenzen auch positive Auswirkungen auf die Unterrichtsqualität.

Während der Versuchsphase wurden die Personalkosten mit den durch den Einsatz der Schulassistenzen eingesparten Kosten verglichen. Das heisst, es wurde sowohl die Entwicklung der Sonderschulquote wie auch die Entwicklung der Kos­ten für sonderpädagogische Massnahmen gemes­sen. Mit dem niederschwelligen Einsatz der Schulassistenz konnten integrierte- und externe Sonder­schulungen verhindert oder zumindest verzögert werden. Die Unterstützung und Entlastung der Lehrpersonen helfen krankheitsbedingte Ausfälle zu verhindern. Die Einsparungen können nur schwer quantifiziert werden, da diese neben dem Einsatz von Schulassistenzen auch durch Beendi­gungen von Settings, Weg- und Zuzüge beein­flusst werden. Nach der zweijährigen Versuchs­phase und deren Evaluation wurde klar fest­gestellt, dass die Investition in Schulassistenzen präventiv Kosten vermeiden hilft und die Un­terrichtsqualität steigert.

Der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2019 wird die definitive Einführung der Klassenassistenz an der Schule Russikon per Januar 2020 beantragt. Die jährlich wiederkehrenden Kosten für dieses Projekt belaufen sich auf CHF 90'000.00.

Neubewertung des Finanzvermögens

Dem Finanzvermögen einer Gemeinde sind all jene Liegenschaften zugeordnet, mit denen ohne Beeinträchtigung der öffentlichen Aufgabenerfüllung kaufmännisch gearbeitet werden kann. Gemäss Gemeindegesetzes muss das Grundeigentum des Finanzvermögens per 1. Januar 2019 neu bewertet werden, damit die Vermögenswerte in der Eingangsbilanz 2019 entsprechend den Vorgaben der neuen Rechnungslegungsvorschriften HRM2 abgebildet werden. Bei der Bewertung wurden die vom Kanton empfohlenen Werte herangezogen. Dabei hat sich der Gemeinderat an den tieferen bis mittleren Richtwerten orientiert. Dadurch wird verhindert, dass das Finanzvermögen zu hoch bewertet wird. Durch die Neubewertung des Finanzvermögens entsteht ein Buchverlust von CHF 136'572.20. Das neue Finanzvermögen weist per 1. Januar 2019 folgende Werte aus:

Nichtüberbaute Liegenschaften CHF 5‘863‘593.75

Überbaute Liegenschaften CHF 1‘001‘000.00

Total Liegenschaften FV CHF 6‘864‘593.75

Zudem hat der Gemeinderat…



Datum der Neuigkeit 3. Okt. 2019
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