Willkommen auf der Website der Gemeinde Russikon



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen
  • Druck Version
  • PDF

Verzicht auf Neubewertung des Verwaltungsvermögens - Gemeinderatsbericht

Ab 1. Januar 2019 gilt die neue Rechnungslegung HRM2 (Harmonisiertes Rechnungsmodell 2) für die Gemeinden im Kanton Zürich. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung, auf eine Neubewertung des Verwaltungsvermögens im Rahmen dieser neuen Rechnungslegung zu ver­zichten.

HRM2 ist eine Weiterentwicklung des im Kanton Zürich seit 1986 geltenden Harmonisierten Rech­nungsmodells 1 (HRM1). Mit der neuen Rech­nungslegung soll die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage den tatsächlichen Verhältnissen ent­sprechend dargestellt werden. Mit der Einführung von HRM2 ist eine Vielzahl von Änderungen ver­bunden. Neben der Vereinfachung von Begriff­lichkeiten – so wird etwa der Begriff «Laufende Rechnung» durch «Erfolgsrechnung» ersetzt – und der Einführung eines neuen Kontenplans, erfolgt die Abschreibung des Verwaltungsvermögens künftig nach betriebswirtschaftlichen Kriterien.

Nach HRM1 trägt der Verursacher einer Investition heute zu Beginn der Abschreibungsperiode einen hohen Anteil an den Abschreibungen (Verursa­cherprinzip). Nach HRM2 erfolgt die Abschreibung neu über die Nutzungsdauer des entsprechenden Objekts. Die Dauer von Nutzungen ist genau defi­niert, für Hochbauten beispielsweise beträgt sie 33 Jahre. Eine Nutzerin oder ein Nutzer der Anlage trägt damit auch im 33. Jahr der Nutzung noch denselben Abschreibungsbetrag wie im ersten Jahr der Nutzung (Nutzerprinzip).

Durch diese Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ist eine Neubewertung von Vermögenswerten und Verpflichtungen vorzu­nehmen (sogenanntes Restatement): Das Finanz­vermögen, die Rückstellungen und die Rech­nungsabgrenzungen müssen gemäss den kanto­nalen Vorgaben zwingend neu bewertet werden. Das Verwaltungsvermögen kann, muss jedoch nicht, neu bewertet bzw. aufgewertet werden. Die Zuständigkeit für den Entscheid, ob eine Neubewertung erfolgt oder nicht, liegt bei der Gemeindeversammlung.

Gemäss Buchhaltung der Gemeinde Russikon be­trägt das Verwaltungsvermögen per 31. Dezember 2016 rund CHF 11,5 Mio. Im Rechnungsjahr 2016 resultierten aus dem Verwaltungsvermögen or­dentliche und zusätzliche Abschreibungen von CHF 1,67 Mio. Die Gemeinde Russikon hat die Berechnungen sowohl für eine Neubewertung als auch für den Verzicht auf die Neubewertung des Verwaltungsvermögens durchgeführt. Die Aus­wertung zeigt unter anderem, dass bei einer Neubewertung des Verwaltungsvermögens mit einem Aufwertungsgewinn von insgesamt rund CHF 15,2 Mio. (auf CHF 26,7 Mio.) zu rechnen ist. Parallel dazu erhöhen sich die Abschreibungen im Steuerhaushalt.

Gemeinderat beantragt Verzicht auf Aufwertung
Eine Neubewertung lässt das Verwaltungsvermö­gen und das Eigenkapital auf dem Papier anwach­sen. Der Gemeinderat ist gegen diese künstliche Aufblähung der Bilanz. Das sehr viel höhere Ver­waltungsvermögen führt zu höheren Abschrei­bungsvolumen, was sich negativ auf die neue Erfolgsrechnung auswirkt und somit zusätzlichen Druck auf den Gesamthaushalt ausübt. Mit der Neubewertung würden die zusätzlichen Abschrei­bungen der letzten Jahre zunichte gemacht. Auf die Neubewertung soll deshalb verzichtet werden.

Teilrevision Gebührenverordnung
Die Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2017 hat die neue Gebührenverordnung geneh­migt. In der Folge hat der Gemeinderat den Ge­bührentarif festgesetzt. Die Gebührenverordnung und der Gebührentarif wurden vom Gemeinderat per 1. Januar 2018 in Kraft gesetzt.

In der Gebührenverordnung wurden die Gebühren bzw. der Gebührenrahmen nicht in Frankenbeträgen verankert. Dies wird aufgrund der Anforderungen an die gesetzlichen Grundlagen bei Gebühren im Rahmen dieser Teilrevision nachgeholt.

In der Gebührenverordnung wurden die Gebühren bzw. der Gebührenrahmen nicht in Frankenbeträgen verankert. Dies wird aufgrund der Anforderungen an die gesetzlichen Grundlagen bei Gebühren im Rahmen dieser Teilrevision nachgeholt.

Quellwasser- und Grundwasserschutzzonen in Gündisau festgesetzt
Die Wasserversorgungs-Genossenschaft Gündisau betreibt oberhalb des Reservoirs Gündisau die Quellfassungen Spiechtel und Hochwacht. Um diese beiden Quellfassungen bestehen noch keine Grundwasserschutzzonen.

Aufgrund der in den vergangenen Jahren erfolg­ten Änderungen und Anpassungen der massge­benden gesetzlichen Grundlagen und der Emp­fehlung des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft AWEL zur periodischen Überprüfung und Revision der Schutzzonen hat die Wasserversor­gungs-Genossenschaft Gündisau beschlossen, gleichzeitig mit der erstmaligen Festsetzung der Schutzzonen Spiechtel und Hochwacht, die beste­henden Schutzzonen des Grundwasserpumpwerks Gündisau zu überarbeiten. Der Gemeinderat hat diese nun neu festgesetzt. Diese Festsetzung ist durch das AWEL zu genehmigen.

Zudem hat der Gemeinderat…
  • für die Sanierung der beiden Regenbecken Morgenthal und Rumlikon einen Kredit von CHF 96'000.00 inkl. MwSt. zulasten der Investi­tionsrechnung bewilligt. Die Baubegleitung wird durch das Gemeindeingenieurbüro M. Wiesendanger AG, Wetzikon, sichergestellt;
  • für das Jahr 2018 den Zinssatz für interne Ver­rechnungen sowie für die Verrechnung von Zin­sen im Kontokorrent mit der evang.-ref. Kirch­gemeinde auf 0,5 Prozent festgelegt;
  • die Abrechnung für die Ausführung der Ab­schlussarbeiten der amtlichen Vermessung
  • (Los 2, 3 und 5) mit Gesamtkosten von CHF 50'225.95 und einer Kreditüberschreitung von CHF 5'225.95 genehmigt. Die Bundes- und Staatsbeiträge an diese Kosten belaufen sich auf CHF 28'612.90;
  • für die Realisierung des Spielschiffs auf dem Gelände der Kirche Russikon einen Betrag von CHF 5'000.00 bewilligt.




Datum der Neuigkeit 27. Feb. 2018
Sitemap - Alles im Überblick

© GEMEINDE Russikon 2019