Der Gemeinderat berichtet…
Der Gemeinderat hat das Budget 2027 zuhanden der Gemeindeversammlung vom 30. November 2026 verabschiedet. Bei einem Gesamtaufwand von CHF 34'949'300.00 und einem Gesamtertrag von CHF 34'964'800.00 resultiert ein Ertragsüberschuss von CHF 15'500.00. Der Steuerfuss soll unverändert bei 113 Prozent belassen werden.
Gegenüber dem Budget 2026 steigt der Gesamtaufwand um CHF 393'200.00. Gleichzeitig erhöht sich der Gesamtertrag um CHF 1'658'800.00. Massgeblich tragen die höheren Steuererträge und der um CHF 761'000.00 steigende Ressourcenausgleich dazu bei. Insgesamt sind gegenüber dem Vorjahresbudget rund CHF 2,6 Millionen höhere Steuer- und Ressourcenausgleichsbeträge budgetiert.
Die Gemeinde steht gleichzeitig vor erheblichen Investitionen. Für das Jahr 2027 sind Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von CHF 8'412'500.00 vorgesehen.
Eine finanzielle Herausforderung bleibt der Gebührenhaushalt Abwasser. Aufgrund der hohen Investitionstätigkeit und der damit verbundenen steigenden Abschreibungen wird für 2027 eine Entnahme aus dem Eigenkapital von CHF 493'200.00 budgetiert. Die übrigen eigenwirtschaftlichen Betriebe Wasser, Abfall und Fernwärme weisen demgegenüber eine gute finanzielle Basis auf.
Finanzplan 2026–2030
Mit dem Budget wurde der Finanz- und Aufgabenplan überarbeitet und aktualisiert. Für die kommenden Jahre sind Investitionen von insgesamt CHF 37,9 Millionen vorgesehen, insbesondere in die Schule und die Infrastruktur. Trotz dieser hohen Investitionstätigkeit werden mittelfristig ausgeglichene Ergebnisse in der Erfolgsrechnung erwartet. Gleichzeitig ist mit einer Zunahme der verzinslichen Schulden um rund CHF 24,5 Millionen zu rechnen. Bei den Gebührenhaushalten Wasser und Abwasser führt die hohe Investitionstätigkeit zu einer zunehmenden Verschuldung, weshalb mittelfristig Tarifanpassungen notwendig werden können. Der Finanzplan rechnet weiterhin mit einem stabilen Steuerfuss von 113 Prozent.
Schlatterstrasse: Kredit für Projektierung und Ausschreibung
Wie bereits im letzten äxgüsi berichtet, wird die Schlatterstrasse im Frühjahr 2027 saniert. Für die Projektierungs- und Ausschreibungsarbeiten hat der Gemeinderat nun einen Kredit von CHF 65'000.00 für den Strassenbau und CHF 75'000.00 für die Abwasserbeseitigung bewilligt. Die entsprechenden Ingenieurarbeiten werden im freihändigen Verfahren an die Ingesa AG, Wetzikon, vergeben. Das Büro ist bereits mit dem Bauprojekt vertraut und hat dieses im laufenden Jahr überarbeitet.
Die Gesamtkosten der Sanierung werden gemäss heutigem Wissensstand weiterhin mit rund CHF 2'270'000.00 veranschlagt. Mit der nun bewilligten Projektierung und Ausschreibung wird die Umsetzung des bereits vorgesehenen Bauvorhabens weiter vorbereitet.
Zudem hat der Gemeinderat…
- die Gemeindeversammlung vom Montag, 30. November 2026, 20.00 Uhr, im Riedhus Russikon angeordnet. Anlässlich der Gemeindeversammlung wird über das Budget und den Steuerfuss 2027 abgestimmt;
- den Revisionsbericht des Kantonalen Sozialamtes über die Geschäftsführung der Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV und Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose der Gemeinde Pfäffikon für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 zur Kenntnis genommen und genehmigt. Die Arbeit der Mitarbeitenden des Amtes für Zusatzleistungen Pfäffikon wird bestens verdankt;
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Was macht eigentlich die Durchführungsstelle für Zusatzleistungen? Die Gemeindeverwaltung Pfäffikon führt die Durchführungsstelle auch für die Gemeinde Russikon. Sie bearbeitet Ansprüche auf Zusatzleistungen zur AHV und IV sowie auf Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose. Zusatzleistungen unterstützen Personen, deren Einkommen im Alter oder aufgrund einer Invalidität nicht ausreicht, um die notwendigen Lebenshaltungskosten zu decken. Die Durchführungsstelle prüft die persönlichen und finanziellen Verhältnisse, berechnet den möglichen Anspruch und sorgt für die Auszahlung der Leistungen. Auch Personen, die nach dem 60. Altersjahr ausgesteuert werden, können unter bestimmten Voraussetzungen Überbrückungsleistungen erhalten. Diese helfen, die finanzielle Zeit bis zum Bezug der Altersrente zu überbrücken. Damit leistet die Durchführungsstelle einen wichtigen Beitrag zur sozialen Sicherheit – und zwar immer dann, wenn gesetzliche Sozialversicherungsleistungen allein nicht ausreichen. |
- den umfassenden Prüfbericht der GemeindeFinanzen.ch GmbH zur Sachbereichsprüfung Schule zur Kenntnis genommen;
- den Prüfbericht des Gemeindeamtes des Kantons Zürich über die Jahresrechnung 2025 zur Kenntnis genommen. Die Prüfung hat zu keinen Bemerkungen Anlass gegeben und es sind demzufolge keine Massnahmen angeordnet worden;
- das Budget 2027 des Zweckverbandes Soziales-bp mit einem Aufwandüberschuss in der Erfolgsrechnung von CHF 7'377'700.00 und Investitionen ins Verwaltungsvermögen von CHF 110'000.00 genehmigt;
- die Wahl von André Büecheler, Illnau, als Verwaltungsratspräsident der IKA GerAtirum Pfäffikon ZH bestätig;
- der Erklärung für die Grundbucheinführung für sämtliche Grundstücke im Eigentum der Gemeinde Russikon zugestimmt;
- der Übernahme der beiden Brunnen im Wilhof inkl. Grundstücke von der Brunnengenossenschaft Wilhof ins Eigentum der Gemeinde zugestimmt;
- dem Antrag des Zweckverbandes Soziales Bezirk Pfäffikon betreffend Einführung von SwissGPT von AlpineAI zugestimmt und die die jährlich wiederkehrenden Kosten von CHF 28'592.45 bewilligt;
- an der Vernehmlassung zur Vorlage «Verkehr ‘45» teilgenommen. Diese bezweckt eine koordinierte Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur bis 2045 und umfasst Vorhaben in den Bereichen Schienenverkehr, Nationalstrassen und Agglomerationsverkehr.